Dorfchronik: 17. Jahrhundert
1604 Ab diesem Jahr sind die Taufen und Sterbefälle der Pfarrei St. Lambertus Erkelenz überliefert.
1605 Die Feldflur „Bellinghovener Dreschgen“ wird in einer Abgabenliste erwähnt. Mit "Driesch" ist noch heute die in Richtung Tenholt an Bellinghoven angrenzende Flur bezeichnet.
1610 Im Jülich-klevischen Erbfolgekrieg befindet sich spanisches Militär in Erkelenz und wird von holländischen Truppen belagert. Die Kampfszene wird gezeichnet und in Hogenbergs Geschichtsbildern dargestellt. 
1618 Der Dreißigjährige Krieg bricht aus, der Niederrhein wird aber kein Schwerpunkt der Kämpfe.
1632 Prinz Frederik Hendrik von Oranien-Nassau erobert für die niederländischen Generalstaaten Erkelenz und hält es fünf Jahre lang besetzt.
Ab diesem Jahr sind die Heiratsfälle der Pfarrei St. Lambertus Erkelenz überliefert.
1655 14. Okt., französische Soldaten brennen ein Haus im Dorf nieder.
1667 14. Apr., ältester datierbarer Hausbalken in Bellinghoven.
1674 9. Mai, Soldaten des Kurfürsten von Köln und des französischen Königs Ludwig XIV. erobern Erkelenz. Stadtmauer, Stadttore und Burg werden teilweise zerstört, Stadt und Dörfer geplündert.
1676 In Erkelenz herrscht die "Ruhr", hervorgerufen durch die schlechten hygenischen Verhältnisse. Innerhalb von zwei Monaten sollen rund zweihundert Menschen an dieser Krankheit gestorben sein.
1682 Der Flurname „boven der Fuchskaulen“ wird erwähnt. Als "Fuchskaul" wird noch heute eine Flur zwischen Bellinghoven, Kückhoven und Wahnenbusch bezeichnet.
Vor den Schöffen der Stadt bekennen in zwei Urkunden Jan Eitzen von Bellinghoven sowie die Witwe von Peter Gelove von Bellinghoven, zusammen mit ihrem Sohn Lins den  Kreuzarmen (einer Armenstiftung)  Roggen schuldig zu sein.